warum wir so gefährlich waren

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Der Film versucht sich einem wichtigen Ereignis der Lesbenbewegung in der DDR zu nähern. Vier Frauen, vier Erinnerungen werden zusammen gebracht in einem intimen Portrait, das sich sowohl mit den politischen Dimensionen der Aktionen in Ravensbrück beschäftigt, als auch die ganz persönlichen Sichtweisen, Gefühle und Schlussfolgerungen der Protagonistinnen deutlich werden lässt.

Gedenken     Gruppenbild

Im Spannungsfeld dieser verschiedenen, aber dennoch geteilten Geschichten entsteht ein komplexes Bild der Gedenkkultur der DDR, der Arbeit in einer oppositionellen Gruppe und des lesbischen Lebens im Ostberlin der 80er Jahre.

Akte     Aktennotiz

Entstehungsgeschichte: Die FilmemacherInnen stießen in Berliner Archiven auf Notizen, Gedächtnisprotokolle und Bilder zu den Ereignissen in den 80er Jahren. Einige der Frauen der Gruppe konnten ausfindig gemacht werden und lebten noch in Berlin. Bei den Recherchen wurde deutlich, dass es ein großes Bedürfnis gibt, über die politische Arbeit rund um die Besuche in Ravensbrück und die Konflikte mit den staatlichen Behörden zu sprechen(und gehört zu werden).

Das Filmprojekt bot die Möglichkeit nochmals zurückzublicken auf dieses auch persönliche Schlüsselerlebnis. Die Filmarbeiten trugen dazu bei ein Stück Gedenkgeschichte zu reflektieren, die Leiterinnen der Gedenkstätte Ravensbrück unterstützen die FilmemacherInnen dabei. Verwirklicht wurde der Film im Rahmen des kulturwissenschaftlichen Instituts der Humboldt Universität zu Berlin bei Prof. Dr. Christina von Braun.